INFO

Porträtfoto Seona Sommer

Kurzbiografie

Die Kölner Künstlerin Seona Sommer hat sich auf zeitgenössische figurative Kunst spezialisiert. Ihre beeindruckenden Porträts stehen im Zeichen der Humanität & Diversität und lenken die Betrachterin*den Betrachter auf berührende Weise bis in die Seele der dargestellten Figur.

Neben der eigenen Malerei engagiert sich Seona in vielfältiger Weise für die Kunst: Sie ist Gründungsmitglied und Projektleiterin der Brücker Kunsttage. In ihrem SommerKunstBlog schreibt sie über ihre eigenen Werke oder andere kunstrelevante Themen. 2020 hat sie außerdem drei Ratgeber für selbstorganisierte Künstler*innen veröffentlicht.

Ein besonderes Anliegen ist Seona auch das Engagement für humanitäre Anliegen. Sie unterstützt daher mit ihrer Kunst die Tansania AG des Friedrichs-Gymnasiums Herford. Weitere Projekte sind derzeit in Planung.

Nach einem Magistra-Studium arbeitete Seona zunächst als Deutschlehrerin in Oakland/Kalifornien und Puebla/Mexiko. Nach vier Jahren kehrte sie 2000 nach Deutschland zurück und begann 2004 mit der Malerei. Sie hat an Workshops von Dirk Dzimirsky, Eric Pouillet, Eloy Morales und Alejandro Carpintero teilgenommen.

Ihre Werke wurden wurden deutschlandweit sowie in anderen europäischen Ländern ausgestellt. Darüberhinaus wurden sie in internationalen Kunst-Magazinen veröffentlicht. 2019 gewann Seona den Publikumspreis der kuratierten, internationalen Ausstellungsreihe Grand Salon (Bad Säckingen).

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Statement

DISCOVER EMOTIONS | FEEL THE PEOPLE

Meiner Herangehensweise in der Porträtmalerei liegt eine große Leidenschaft für Gesichter und Emotionen zu Grunde und ist daher im Wesentlichen auch durch Emotionen gesteuert.  Zu Beginn meines kreativen Prozesses werte ich die Informationen aus, die ich durch das Referenzfoto erhalte, um ein erstes Verständnis von dem, was ich sehe, zu erhalten. Ich beginne meine Arbeit an dem Porträt nicht, bevor ich es klar und quasi vollendet vor meinem inneren Auge sehen und sogar fühlen kann. Es ist mir wichtig, dass ich ein tiefes Mitgefühl für die porträtierte Figur entwickele. Der eigentliche Arbeitsprozess selbst geht recht langsam voran, denn ich glaube nicht an schnelle Antworten, wenn ich versuche in die Seele eines Menschen einzutauchen. Mit Leidenschaft, Präzision und Ausdauer baue ich das Porträt Schicht für Schicht auf. Das Kunstwerk ist in meinen Augen erst dann vollendet, wenn ich beim Betrachten dasselbe Gefühl spüre wie bereits ganz zu Anfang.

Ich möchte in meiner Kunst Grenzen aufbrechen und Distanzen überwinden. Ich erforsche einerseits die großartige Vielfalt verschiedener Kulturen und ganz unterschiedlicher Charaktere. Und andererseits ist da der Mensch mit all seinen Emotionen, seinen Sorgen, seinen Freuden, seinen Ängsten und Hoffnungen, seinem Leid, seinem Glück, seinen Leidenschaften und Ambitionen.

Indem ich all das in ein Bild einbringe, kann ich mich am Ende mehr auf Gemeinsamkeiten als auf Unterschiede fokussieren. Es ist mir ein wesentliches Anliegen, unterschiedlichste Menschen zu persönlichen Begegnungen mit anderen Menschen zu bewegen und auch in diesen Begegnungen nach Gemeinsamkeiten zu suchen. Dies ist mein Beitrag zur Bewahrung bzw. Schaffung einer friedlichen Welt überall. Meine Kunst unterstützt Humanität und Diversität in jeglicher Form.

Grenzenlos begeistert von Gesichtern und Emotionen arbeite ich einfühlsam mit Leidenschaft, Genauigkeit und Ausdauer daran, jede Figur lebendig und in einem liebenswürdigen Licht zu porträtieren.

Emotionaler Realismus

Ich war schon immer fasziniert von der Diversität der Menschen und der Komplexität von Emotionen. Ein Schlüsselerlebnis war für mich vor vielen Jahren die Entdeckung von Gerhard Richters Bild „Die Lesende“ Im San Francisco Museum of Modern Art. Hier machte ich eine berührende Erfahrung: Ich sah nicht nur die realistisch dargestellte junge Frau von hinten, sondern ich fühlte mich wie eins mit dem Bild, mit mir und mit dem Universum. Es war ein Moment des inneren Friedens und der Vollkommenheit. Einige Jahre später begann ich, mich für moderne Hyperrealisten wie Dirk Dzimirsky (Deutschland) und Eloy Morales (Spanien) zu interessieren. In meiner Kunst kombiniere ich Techniken aus dem Realismus & Hyperrealismus mit meinen positiven Gefühlen der porträtierten Person gegenüber. Das Ergebnis auf der Leinwand ist daher immer auch ein Ausdruck meiner Empfindungen, die beim Betrachten des Referenzfotos entstehen. Es zeigt meine emotional wahrgenommene eigene Realität. Aus diesem Grund nenne ich meine Kunst Emotionaler Realismus.

Kooperationen

Als Künstler*in erschaffe ich meine Kunst in der Regel in den vielen Stunden, die ich alleine in meinem Atelier verbringe. Ich mag es, mit mir und den Farben sowie den Gesichtern, die ich porträtiere, alleine zu sein. Und doch fühle ich mich in diesen Zeiten keinesfalls allein! Ganz im Gegenteil fühle ich mich mit den konkreten Menschen auf den Leinwänden und den vielen anderen, für die sie stellvertretend stehen, auf eine besondere Art verbunden. Kunst ist für mich die Brücke in die Welt.

In dieser Welt lerne ich immer wieder ganz besondere andere Menschen kennen. Mit einigen von ihnen teile ich dieselben Gedanken, Meinungen und Wünsche. Daraus ergibt sich immer mal wieder eine wunderbare Zusammenarbeit. Ganz ausdrücklich freue ich mich über die Zusammenarbeit mit professionellen Fotograf*innen, die mir ihre Porträtfotos für meine Kunst zur Verfügung stellen. Ich empfinde dies als enorme Bereicherung, da sich in einem solchen Gemälde unser gemeinsamens Weltwissen über das Motiv und die dazugehörigen Emotionen potenzieren.

Ich danke bisher vor allem diesen Profi-Fotografen für die bisherige Zusammenarbeit:

José Javier Reyes, Hans-Joachim Reiter und Anjan Gosh.

Unterschrift Seona Sommer